Eva Engel Photography Blog

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News On Blog: Review 2018

Was für ein aufregendes Jahr warst du bitte?


 Für ein paar Minuten einfach mal zurück blicken und stolz auf sich sein. Warum?

 Weil man mehr geschafft hat als man denkt. Denken wir nicht immer wir müssten die größten Schritte machen, die höchsten Berge überqueren und am besten von heute auf morgen all die Ziele erreichen die wir uns vorgenommen haben? Aber was ist mit den kleinen, alltäglichen Erfolgen, den tollen Momenten die einen glücklich machen, sind es nicht diese die das große Ganze formen und den Weg zum Ziel werden lassen? Und wann kommt man überhaupt an sein Ziel, wann ist es erreicht, sollte es nicht immer ein Weg bleiben mit unzähligen Teilerfolgen?

 2018 war für mich persönlich ein sehr aufwühlendes Jahr - mit sehr vielen Höhen und Tiefen. Anfangs mehr Tiefen als Höhen, die sich nach und nach wieder etwas neutralisierten und endlich den Raum für die sehr lang in mir schlummernde Leidenschaft schafften, welche vor Jahren unter einer Decke der Gesellschaftserwartung verschwand.
Dazu findet Ihr noch ein paar Zeilen unter this is me.

Fotografie, die Fotografie verwandelt die Worte die wir nicht sprechen können. Sie zeigt wer wir sind und was wir fühlen. Den erneuten Anfang zu wagen hat viel Kraft und Überwindung gekostet, vorneweg die Selbstzweifel, ob man es wirklich richtig macht müssen überwunden werden, und dennoch führt jeder noch so kleine Schritt zu mehr Erfolg und Zufriedenheit. 
Das neue Jahr hält vieles für uns bereit. Neue Wege und Ziele begleiten uns ein Leben lang und wollen gelebt werden. Auch wenn es manchmal so scheint als würden die Hürden unendlich sein, kann man sie schaffen. Das Leben zeigt uns ganz genau wie. Man muss es nur geschehen lassen. 

Ich wünsche jedem für das neue Jahr viele Emotionen, ausreichend Kraft seine Ziele anzugehen, sich zu verwirklichen und zufrieden durchs Leben zu gehen. 
Und natürlich die fettesten Bilder 😄🤙🏼💥📸

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wavelenghts...


News On Blog: Sundays in Paris

...und warum man Dinge einfach tun sollte

Paris, France - Oktober 2018

Von mir zu Hause aus sind es gut 500km bis Paris, wenn man ehrlich zu sich selbst ist, vielleicht noch ein paar mehr. Oft hat man genau diese Vorstellung im Kopf für einen Tag einen Trip zu realisieren, spricht sie auch mal aus, und lässt sie dennoch schnellstmöglich wieder im "Das machen wir bald mal" versinken und letztendlich auf dem Boden der "Wir wollen noch soviel machen" unbeachtet versickern. So kam es den Donnerstag vor dem besagten Kurztrip spontan zu einem Austausch mit einem guten Kumpel. Wir waren kommunikativ via WhatsApp auf der Suche nach guten Shooting Locations. Warum auch immer der Joke fiel, wie ist es mit Paris? Das Problem an solch Witzen ist, bei mir läuft direkt der Film und dann ist es an sich wirklich kein Problem in eine andere City zu düsen. Ich vergewisserte mich trotzdem noch einmal vorsichtig und auf einmal saßen wir Sonntagmorgen mit Kameraequipment und zich Outfits im Auto.

Viel zu spät und immer noch nicht ganz klar was die Mission ist, ging es bei bestem Wetter, auch hier wieder der Sommer im Oktober, mit knalle 22Grad, Richtung Paris. 
Teilzeit vorbereitet erschlugen uns erwartungsgemäß die Preise an den Tankstellen, weil Lunchpakete einfach niemand gepackt hatte, die Maut so null auf dem Zettel, und letztendlich dennoch nach Ankunft den besten Parkplatz der Welt ergattert. First row, gebührenfrei und direkt am Eiffelturm. Da kann und vor allem braucht man dann nichts mehr zu minder beachteten Umständen sagen. Happy und erneut Stunden später musste fix noch das Outfit angepasst werden und dann ging es los Richtung mega TouriSpot.

Allein der Ausblick auf den Eiffelturm, das übertrieben gute Wetter und die lockere Atmosphäre waren es wert sich eben 5 Stunden ins Auto zu setzen. Obwohl es an wirklich jeder Stelle grandios überfüllt war, klappte es dann schließlich mit ein paar Portraits. Dazu hatte ich im Vorfeld schon einmal in einem Instagram Post etwas geschrieben. Man geht und steht, grinst oder eben auch nicht, rennt die Straße hoch und runter, nochmal und vielleicht nochmal, bis es passt. Es ist unterhaltsam und man sollte so Dinge einfach mal ausprobieren. Experimentelles Fazit: kaum ein Bild in der Insta Welt kann auf Anhieb perfekt im Vorbeigehen passieren. Die Störfaktoren um einen herum, gerade in den Metropolen, sind enorm. Erfahrung - check. Weiter ging es im schnelleren Schritt um den Eiffelturm, hier und dort wieder die Kamera gezückt und weiter. Eigentlich wollten wir noch mehr Spots anfahren, da hat das Zeitmanagement allerdings auch kein Bock mehr gehabt und somit haben wir bei schönstem Sonnenuntergang Paris wieder verlassen. Auf der Rückfahrt war ausreichend Zeit, das eben Geschehene in aller Ruhe Revue passieren zu lassen.

Man sollte die Dinge, die einem vorschweben, einfach tun. Wenn Du sie nicht tust, wirst Du sie vermutlich nie tun. Am Ende haben wir noch lachend festgestellt, dass trotz langer Fahrt, wirklich langer Fahrt und nur geringem Zeitfenster der Aufwand völlig im Wert des Erlebens stand. Wir hätten höhst wahrscheinlich an diesem Tag jedenfalls nichts Spannenderes gemacht, als das was man eben meistens an Sonntagen tut.

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wavelenghts...


News On Blog: Photokina 2018

CREATE! DISCOVER! CONNECT!


Dancesation @ Nikon Stage with Highspeed Cinebot


Photokina 2018 - Imaging unlimited...

...die Messe für Foto, Video und Imaging schlechthin und ein Highlight im September eines jeden Jahres (das nächste Mal sogar schon im Mai 2019). Dieses Jahr war für mich das erste Mal dort, zwei Tage Vollgas. Es gibt so viel zu Entdecken, man schafft es kaum an einem Tag alle Stellen anzulaufen, welche man sich in mühevoller Stalkingarbeit vorab über das Messeprogramm zusammen gesammelt hat.

Freitag, 29.09.2018: war es abends eher gelassener vor Ort. Man konnte sich in aller Ruhe noch die letzten Vorträge anhören und die für einen selbst wichtigsten Stände ablaufen. Für mich sehr spannend natürlich der Stand, bzw. die halbe Messehalle von CANON, da ich mit CANON fotografiere, sowie der Stand von TAMROM. Bei TAMRON konnten wir in aller Ruhe über Neuheiten sprechen und direkt ausprobieren. Ein Tipp gab es noch mit auf den Weg für den folgenden Tag, Objektiv leihen und über das Messegelände damit.

Samstag, 30.09.2018: sind wir bereits gegen Mittag auf der Messe eingetroffen und es war deutlich mehr Publikumsverkehr als noch am Vorabend. Das tat der Situation nichts ab und wir liefen übermotiviert auf das Gelände, bis wir merkten, ok was genau wollten wir eigentlich als erstes tun?  Mit Lageplan bewaffnet ging es wieder in die Messehallen, ein improvisierter Plan stand und mit jedem Passieren eines Highlights war der Plan wieder hinüber :-) Auch sehr interessant zu sehen, wie schnell Themen wechseln können, wenn man abgelenkt ist. Manchmal mussten wir einfach schon lachen, da wir erst Minuten später wieder auf ein Gesprächsthema zurück gekommen sind, worüber wir zuvor redeten. Also wieder vorbei an CANON, gesucht war diesmal Lomography, war auch schnell gefunden und schon wieder wurden wir abgelenkt, durch Calvin Hollywood an der Stage gegenüber. Er hielt einen Vortrag, ich weiß nicht mehr genau worum es ging und wir wollten so schnell wie möglich das Objektiv ausleihen gehen, worüber wir den Tag zuvor am Stand von TAMRON noch sprachen. Und bestmöglich noch in der Zeit, wo Calvin spricht, um ein paar Bilder aus der Ferne machen zu können. (ein 70-200mm sollte es sein) 

So der Plan, erneut...hat das natürlich nicht funktioniert. Ich weiß gar nicht wo wir diesmal hängen geblieben sind, aber TAMRON und Objektiv leihen, da sind wir noch nicht angekommen. Ich glaube es lag diesmal einfach daran, dass wir den Weg nicht fanden. Auf jeden Fall löste sich das Problem irgendwann und wir hatten das Objektiv, waren nochmal bei Lomography und der Calvin war weg. Somit zogen wir weiter, einen Kaffee gab es zwischendurch auch noch, zur nächsten Stage. Bevor es dann aber wirklich zu meinem Highlight ging, trafen wir noch Julia & Gil, die beiden hielten einen Vortrag an der CANON Stage, schnell noch ein Bild von und mit den beiden bzw. mit Ihr und weiter. 

Und da war sie auf einmal, die kleine Partybühne mit großer Technik von NIKON. Zunächst konnte man nicht erfassen worum es ging. Erst als man die Bildschirme sah, die um die Bühne herum positioniert waren erkannte man, hier werden kurze Spots gedreht. Ich fand es sofort witzig, war auch etwas aufgeregt, weil so ganz verstanden hatte ich es noch nicht. Sagte aber direkt: "Komm lass uns das machen" und dachte schon in dem Moment, Eva was redest Du da? :-) Meine Begleitung wollte nicht und in dem Moment steuerte schon ein Tänzer auf mich zu und grinste. Na gut dachte ich, jetzt oder nie und schwupps hatte meine Begleitung die Kamera in der Hand und ich stand mit zwei professionellen Tänzern auf der Bühne. Zum Glück haben Sie mir vorher noch kurz erläutert wo wir reingucken müssen und prompt noch meinen Sonnenbrillenmove mit verarbeitet. Es waren nur 25 Sekunden, absolutes Impro, total lustig und ein geiles Ergebnis. Das hat richtig Spaß gemacht. Schnappschüsse davon gab es von meiner Begleitung noch on top. Danke für diesen herausragenden, spannenden Tag auf der Photokina und bis zum nächsten Mal. 

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